• Red Ocean vs Blue Ocean Theorie

Red Ocean – Blue Ocean – was bedeutet das im Marketing

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 40 Sekunden

Kennst du den Unterschied zwischen der Red- und der Blue Ocean-Strategie?
Wenn nicht, ich erzähle es dir ganz einfach.

Die Blue Ocean Theorie

Stell dir vor, du erfindest ein neues Produkt geht damit auf den Markt, bist der Einzige am Markt,du bestimmst den Preis, alle Kunden müssen zu dir kommen.
Das Leben ist perfekt.

Im Marketing sprechen wir dann von einem so genannten „Blue Ocean“. Du bist allein, das ist wie Leben auf einer Insel, unter Palmen.
Alles ist gut, die Sonne scheint dir auf den Bauch. Life is a beach.

Die Red Ocean Theorie

Die Schwierigkeit, die dann immer entsteht, ist, irgendwer wird verstehen, dass du sehr viel Erfolg mit deinem Produkt hast. Und deswegen werden sie kommen und dein Produkt kopieren. Und weil kopieren alleine nicht reicht, um ein Produkt gut zu verkaufen, werden sie auch hingehen und dein Produkt billiger verkaufen.

Das heißt, das was dann losgeht, ist dieses „Race to the Bottom“. Das heißt ganz einfach, wer ist der Billigste?
Und die werden hinter dir her sein wie die Haie hinter dem Fleisch. Das heißt, da wird sich dann dein Ozean ganz schnell rot färben. Man spricht dann auch vom Red Ocean, das sind die Haie die sich gegenseitig zerfleischen im Preiskampf.

Es gibt 2 Auswege

Einziger Ausweg, eigentlich gibt es zwei Auswege dafür.

1. Du bist immer schneller als die Konkurenz

Viel Spass beim Laufen.

Ein Ausweg ist, du erfindest laufend neue Produkte und versuchst immer einen Schritt schneller zu sein, als deine Mitbewerber, die sich hinter dir zerfleischen. Dann weißt du zwar, dass die anderen deine Produkte immer kopieren werden. Aber für einen kurzen Moment hast du einen Vorteil und kannst so möglichst viel Potenzial vom Markt abschöpfen. Dabei hilft dann natürlich eine treue Anhängerschaft an Stammkunden oder eine hochwertige Newsletter-Liste an die du deine neuen Produkte möglichst schnell und mit möglichst hohem Gewinn verkaufen kannst.

Zumindest so lange, bis deine Nachahmer wieder nachgezogen haben.

2. Die Customer Journey

Du musst nicht jedes Mal alles neu erfinden.

Es gibt aber auch eine bessere Lösung,das ist die Customer Journey. Das ist der Weg, den deine Kunden beschreiten,
von dem Moment, an dem sie merken, sie haben ein Problem, bis dahin, wo sie wirklich kaufen.

Customer Journey
Normalerweise an diesem Punkt (gelbe Phase – Decision Phase), da sind deine Mitbewerber, da zerfleischen sich deine Mitbewerber im Preiskampf.

Wenn du aber, dein Marketing weiter vorne ansetzt, dort wo der Kunde merkt er hat ein Problem (Awareness Phase) oder da wo er nur nach Lösungsmöglichkeiten (Consideration Phase) sucht, dort kannst du ihn gut abfangen, bevor die Haie das erste Mal überhaupt deinen Kunden wittern und ihn angreifen können.

Das funktioniert auch wenn du der Hai bist

Eigentlich kannst du diesen Ansatz auch sehr gut anwenden, wenn du nicht der Erste am Markt bist. Sehr wahrscheinlich werden sich deine Mitbewerber nur um die Decision Phase der Customer Journey kümmern. Wenn du es aber schaffst, potenzielle Kunden schon sehr früh in der Customer Journey anzusprechen (zum Beispiel mit wertvollen Inhalten, die ihnen wirklich helfen), dann werden deine potenziellen Kunden beim Kauf auch eher dir vertrauen, da du ihnen zuvor bereits behilflich warst.

Dazu habe ich auch schon mehrere Videos gemacht. Eines mit einem sehr anschaulichen Beispiel findest zu HIER.

Die Customer Journey ist möglicherweise dein einziger Ausweg, damit du deine Preise stabil halten kannst.

Nicolas Fabjan

Nicolas Fabjan ist Geschäftsführer von Nordsteg OnlineMarketing und hilft Ihnen gezielt neue Kunden zu finden. Langjährige Verkaufserfahrung und die Ausbildung zum Inbound Marketing Fachmann sind die perfekte Kombination um Ihre Umsätze zu steigern und die Verkaufsprozesse in Ihrem Unternehmen zu optimieren.

Nicolas Fabjan auf LinkedIn

2019-01-01T12:33:45+01:00 By |

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