Installateur & SHK
€35–55
Hoher Bedarf an Gesellen für Komplettsanierungen und moderne Anlagentechnik. Performance auf Smart-Home-Interesse, Sanitär-Innung, regionale Baustellen-Pages.

Branche: Handwerk · Performance-Recruiting
Ein Tischlereibetrieb mit 14 Mitarbeitern. Drei Jahre lang inseriert auf Karriere.at, Stepstone und regionalen Plattformen. Pro Stelle drei bis fünf Bewerbungen, davon meist eine einigermaßen passend. Cost-per-Hire pro tatsächlicher Einstellung: 800 bis 1.200 Euro. Plus Stunden des Geschäftsführers fürs Sichten ungeeigneter Lebensläufe. Nach Wechsel auf einen Performance-Recruiting-Funnel: Cost-per-Application bei 38 Euro pro qualifizierter Bewerbung in Woche 4. Drei Monate später zwei neue Mitarbeiter eingestellt – beide ohne aktive Stellensuche zum Zeitpunkt der Aussteuerung. Werbebudget: 800 Euro pro Monat. Vergleichbarer Aufwand wie zuvor, dreifacher Output an passenden Kandidaten.
Was wir in Handwerksbetrieben sehen
Drei Muster, die wir bei fast jedem Handwerksbetrieb sehen, der zu uns kommt.
Der Perspektivwechsel
Wer auf einem Stellenportal sucht, hat einen Grund: meistens ist er unzufrieden, sucht aktiv eine Veränderung, oder ist gerade arbeitslos. Das ist nicht die Zielgruppe, die einen Handwerksbetrieb wachsen lässt. Die Gesellen, die den Unterschied machen – die ambitionierten, die mitziehen wollen, die Anspruch haben – sind nicht aktiv auf der Suche. Sie haben einen Job. Aber sie sind offen für etwas Besseres, wenn es zufällig auf ihrem Bildschirm auftaucht.
Genau das macht Performance-Recruiting. Statt zu warten, bis jemand „Tischler-Geselle Kärnten" googelt, steuern wir gezielt aus. Auf Meta und Google, auf passive Kandidaten in einer definierten Region und mit klarem Profil. Anzeigen, die zwischen den Postings von Freunden und Familien auftauchen, nicht in einem Stellenportal mit 200 anderen Inseraten daneben.
Das ist keine Theorie. Cost-per-Application unter 50 Euro ist mit dieser Methode in fast jedem Handwerksgewerk machbar. Die Frage ist nicht, ob es funktioniert. Die Frage ist, warum die meisten Handwerksbetriebe immer noch dieselben Stellenportale buchen wie 2010. → Mehr zum Recruiting-Marketing-Ansatz
Was eine Bewerbung wirklich kostet
Realistische Bandbreiten aus der Performance-Recruiting-Praxis im Mai 2026. Reale Werte variieren nach Region, Saison und Aussteuerungs-Tiefe.
€35–55
Hoher Bedarf an Gesellen für Komplettsanierungen und moderne Anlagentechnik. Performance auf Smart-Home-Interesse, Sanitär-Innung, regionale Baustellen-Pages.
€28–48
Performance-Audience auf Möbelliebhaber, Holzwerkstätten-Communities, Innenausbau-Projekte. Visualisierung der Werkstatt und Maschinenpark filtert ambitionierte Kandidaten.
€38–60
Spezialisierungen sortieren – Smart-Home, Photovoltaik, Industrie. CPA variiert nach Profil. Photovoltaik aktuell unter 40 Euro, Industrie eher 50 bis 60.
€32–45
Performance-Aussteuerung auf Interior-Design-Interesse und Denkmalpflege-Communities. Hochwertige Projekt-Bilder als Ad-Creative funktionieren stark.
€42–65
Engster Markt, härteste Arbeitsbedingungen, höchste CPA. Performance-Strategie konzentriert sich auf Berufsschulen, Innungen, Branchen-Events. Authentizität in der Ad-Sprache entscheidend.
Cost-per-Application bezieht sich auf qualifizierte Bewerbungen, die den definierten Mindestanforderungen entsprechen. Branchenrichtwerte aus der Performance-Recruiting-Praxis Mai 2026.
Das Recruiting-System für Handwerksbetriebe
Wir bauen kein Stellenanzeigen-Programm. Wir bauen einen Funnel, der jeden Tag arbeitet – auch wenn Sie gerade keine Stelle ausgeschrieben haben.
Definition der Zielregion (typisch 30–80 km Radius), Profile (Geselle, Vorarbeiter, Meister), Interessen (gewerksspezifisch). Aufbau über Meta und Google. Audience wächst auch in Zeiten ohne offene Stelle und ist dann sofort einsatzbereit.
Kein „Wir sind ein traditionsreicher Handwerksbetrieb". Kein Hochglanz. Sondern: konkrete Projekte, konkrete Werkzeuge, konkrete Karriereperspektiven. Sprache, die ein Geselle erkennt – nicht eine HR-Abteilung.
Eigene URL, mobil-optimiert, 45 Sekunden vom Klick zur abgesendeten Bewerbung. Drei Felder maximal. Kein PDF-Lebenslauf-Zwang, sondern WhatsApp-Erstkontakt oder kurzes Anschreiben.
70 Prozent der Handwerks-Bewerber kommen vom Handy. WhatsApp-First-Bewerbung erhöht die Conversion um 200 bis 400 Prozent gegenüber Mail-Bewerbungen mit Lebenslauf-Anhang. Erst nach erstem Kontakt folgt der formale Lebenslauf – wenn der Bewerber wirklich passt.
Cost-per-Application pro Kanal, Quality-Score nach Bewerbungssichtung, Time-to-Hire pro Position. Wöchentliches Optimierungs-Routing: was funktioniert, was nicht, wo Budget verschieben. Recruiting wird zur messbaren Disziplin.
Beispiel aus der Branchenpraxis
Ausgangslage. Drei Jahre Inserate auf Karriere.at, Stepstone, regionale Plattformen. Pro Stelle 3 bis 5 Bewerbungen, davon eine passend. Cost-per-Hire zwischen 800 und 1.200 Euro. Drei Stellen offen, alle drei seit Monaten unbesetzt. Geschäftsführer verbringt mehrere Stunden pro Woche mit Lebenslauf-Sichtung ohne Ergebnis.
Woche 1–2 – Setup. Audience-Aufbau für Tischler-Gesellen im 60-Kilometer-Umkreis. Drei Audience-Cluster: aktive Möbelbau-Interessierte, Holzwerkstätten-Community-Mitglieder, Industrie-Tischler aus benachbartem Maschinenpark-Umfeld. Bewerbungs-Landingpage gebaut: 3 Felder, WhatsApp-Erstkontakt-Option, Mobile-First. Tracking-Setup auf jeden Funnel-Schritt.
Woche 3–4 – Erste Resultate. Performance-Aussteuerung gestartet, 200 Euro Tagesbudget verteilt auf Meta und Google. Erste qualifizierte Bewerbung in Tag 3, Cost-per-Application 52 Euro. Optimierung der Ad-Creatives nach 7 Tagen, CPA-Reduktion auf 38 Euro in Woche 4. Bewerbungsanzahl pro Woche: 8 bis 12 qualifiziert.
Monat 2 – Skalierung. Weitere Audience-Cluster ergänzt (jüngere Gesellen aus Berufsschule-Umkreis). Werbebudget auf 800 Euro pro Monat stabilisiert. CPA hält sich zwischen 35 und 42 Euro. Erste Einstellung: ein Geselle aus dem Holzwerkstätten-Cluster, war zum Zeitpunkt der Aussteuerung in unbefristetem Job ohne aktive Suche.
Monat 3 – Stabilisierung. Zwei Mitarbeiter eingestellt, beide ohne aktive Stellensuche zum Zeitpunkt der Aussteuerung. Cost-per-Hire (Werbung + Setup-Anteil): rund 950 Euro. Vergleichbar mit der vorherigen Stellenportal-Strategie – aber zuverlässiger, schneller, mit konstantem Bewerbungs-Inflow auch in Zeiten ohne ausgeschriebene Stelle.
Die Mechanik dreht sich um: weg von „wir warten, bis jemand sucht" hin zu „wir steuern aus, wann es uns passt". Recruiting wird vom Engpass zum kalkulierbaren Prozess.
Beispielwerte aus der Performance-Recruiting-Branchenpraxis. Reale Verläufe variieren nach Position, Region, Saison und Aussteuerungs-Tiefe.
Was Handwerksbetriebe vor dem ersten Gespräch fragen.
In einem kostenlosen 30-Minuten-Gespräch analysieren wir Ihre aktuelle Recruiting-Mechanik, vergleichen Ihre Cost-per-Hire mit Branchenrichtwerten und zeigen, wo Sie konkret nachjustieren können. Konkret, mit Zahlen, ohne Verkaufsdruck.
Als Dankeschön für Ihr Kommen: Jeder Teilnehmer erhält „Umsatz ohne Zufall“ – das Buch unseres Geschäftsführers Nicolas Fabjan – persönlich signiert per Post. Kein Kauf, keine Verpflichtung. Auch wenn wir nicht zusammenarbeiten.