Sitelink-Erweiterungen einrichten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Nicolas Fabjan

- 1. März 2025
- 11 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. März
Sitelink-Erweiterungen gehören zu den wirkungsvollsten Assets in Google Ads. Sie erweitern Ihre Anzeige um zusätzliche Links, erhöhen die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen und geben Nutzern die Möglichkeit, direkt auf die relevanteste Unterseite zu springen. Laut Google steigern Sitelink-Assets die Klickrate einer Anzeige im Durchschnitt um 10 bis 15 Prozent (Quelle: Google Ads-Hilfe - Sitelink-Assets).
Trotzdem werden Sitelinks in vielen Google-Ads-Konten entweder gar nicht genutzt oder nur halbherzig eingerichtet. Das ist verschenktes Potenzial - denn richtig konfigurierte Sitelinks verbessern nicht nur die CTR, sondern auch den Qualitätsfaktor und damit die Kosten pro Klick.
In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Sitelink-Erweiterungen in Google Ads einrichten, welche Best Practices 2026 gelten und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.
Was sind Sitelink-Erweiterungen (Sitelink-Assets)?
Sitelink-Erweiterungen - seit 2022 offiziell als "Sitelink-Assets" bezeichnet - sind zusätzliche Links unterhalb Ihrer Google-Ads-Anzeige. Sie leiten Nutzer direkt auf spezifische Unterseiten Ihrer Website weiter, ohne dass diese erst über die Hauptlandingpage navigieren müssen.
Ein typisches Beispiel: Ihre Anzeige bewirbt Ihren Online-Shop. Die Sitelinks könnten dann auf Kategorieseiten wie "Herren", "Damen", "Sale" oder "Neuheiten" verweisen. Auf einen Blick sieht der Nutzer die wichtigsten Bereiche Ihres Angebots.
Wie Sitelinks in der Suche aussehen
Auf dem Desktop zeigt Google bis zu sechs Sitelinks an, auf Mobilgeräten bis zu acht (als horizontal scrollbare Karten). Jeder Sitelink besteht aus:
Linktext: Maximal 25 Zeichen - die klickbare Überschrift
Beschreibungszeile 1: Maximal 35 Zeichen - optionale Zusatzinfo
Beschreibungszeile 2: Maximal 35 Zeichen - weitere Details
Finale URL: Die Zielseite, auf die der Klick führt
Wichtig: Google zeigt die Beschreibungszeilen nicht immer an. Auf Mobilgeräten werden sie häufig ausgeblendet. Trotzdem sollten Sie sie immer ausfüllen - denn wenn Google sie anzeigt, erhöhen sie die Anzeigenfläche massiv.
Sitelinks vs. andere Anzeigenerweiterungen
Google Ads bietet zahlreiche Asset-Typen: Callouts, Snippet-Erweiterungen, Anruferweiterungen, Standorterweiterungen und mehr. Sitelinks unterscheiden sich von allen anderen dadurch, dass sie tatsächlich klickbar sind und den Nutzer auf eine eigene URL führen.
Während Callouts und Snippets nur Textinformationen hinzufügen (ohne eigenen Link), schaffen Sitelinks zusätzliche Einstiegspunkte in Ihre Website. Das macht sie besonders wertvoll für Konten mit mehreren relevanten Landingpages.
Warum Sitelink-Erweiterungen 2026 unverzichtbar sind
Die Bedeutung von Sitelinks hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Sie 2026 kein Google-Ads-Konto ohne Sitelinks betreiben sollten:
1. Mehr Anzeigenfläche in den Suchergebnissen
Sitelinks vergrößern Ihre Anzeige optisch. Statt zwei bis drei Zeilen nimmt Ihre Anzeige mit Sitelinks und Beschreibungen deutlich mehr Platz ein. Das verdrängt Wettbewerber weiter nach unten und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf Ihre Anzeige klicken.
2. Höhere Klickrate (CTR)
Google bestätigt offiziell, dass Sitelink-Assets die CTR signifikant steigern. In der Praxis sind 10 bis 20 Prozent mehr Klicks keine Seltenheit - je nach Branche und Konfiguration sogar mehr.
3. Besserer Qualitätsfaktor
Die erwartete Klickrate ist einer der drei Faktoren des Google-Ads-Qualitätsfaktors. Eine höhere CTR durch Sitelinks verbessert diesen Faktor, was zu niedrigeren CPCs und besseren Anzeigenpositionen führen kann.
4. Gezieltere Nutzerführung
Nicht jeder Suchende hat dasselbe Ziel. Mit Sitelinks bieten Sie verschiedene Einstiegspunkte an. Der eine Nutzer sucht Preise, der andere Referenzen, der dritte möchte direkt Kontakt aufnehmen. Sitelinks bedienen all diese Intentionen gleichzeitig.
5. Keine Zusatzkosten für die Einrichtung
Sitelinks kosten nichts extra in der Einrichtung. Sie zahlen nur, wenn ein Nutzer tatsächlich auf einen Sitelink klickt - und zwar zum selben CPC wie für einen Klick auf die Hauptanzeige. Es gibt also keinen Grund, sie nicht zu nutzen.
6. Automatische und manuelle Sitelinks
Google unterscheidet zwischen automatischen (dynamischen) Sitelinks und manuell erstellten. Automatische Sitelinks generiert Google selbst aus Ihrer Website-Struktur. Die Kontrolle darüber ist begrenzt. Manuelle Sitelinks geben Ihnen die volle Kontrolle über Text, URL und Zeitplanung. Für professionelle Kampagnen sind manuelle Sitelinks der Standard.
Sitelink-Erweiterungen einrichten: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird es konkret. Folgen Sie dieser Anleitung, um Sitelinks in Ihrem Google-Ads-Konto einzurichten.
Schritt 1: Assets-Bereich öffnen
1. Melden Sie sich in Ihrem Google-Ads-Konto an
2. Klicken Sie in der linken Navigation auf "Assets" (früher "Anzeigenerweiterungen")
3. Falls Sie den Punkt nicht sehen, klicken Sie auf "Mehr anzeigen" in der Navigation
Seit der Umstellung der Google-Ads-Oberfläche 2023 finden Sie Assets nicht mehr unter "Anzeigen und Assets", sondern als eigenständigen Menüpunkt.
Schritt 2: Neuen Sitelink erstellen
1. Klicken Sie auf das blaue Plus-Symbol (+)
2. Wählen Sie "Sitelink" aus der Liste der Asset-Typen
3. Wählen Sie die Ebene: Konto, Kampagne oder Anzeigengruppe
Die Ebene bestimmt, wo der Sitelink ausgespielt wird:
Konto-Ebene: Der Sitelink kann in allen Kampagnen und Anzeigengruppen erscheinen
Kampagnen-Ebene: Der Sitelink gilt nur für die ausgewählte Kampagne
Anzeigengruppen-Ebene: Der Sitelink erscheint nur in der spezifischen Anzeigengruppe
Empfehlung: Beginnen Sie mit der Kampagnen-Ebene. So behalten Sie die Kontrolle, ohne für jede Anzeigengruppe eigene Sitelinks erstellen zu müssen.
Schritt 3: Sitelink-Texte verfassen
Füllen Sie nun die Felder aus:
Linktext (max. 25 Zeichen): Kurz, prägnant, handlungsorientiert. Beispiele: "Jetzt Angebot anfordern", "Preise vergleichen", "Referenzen ansehen"
Beschreibungszeile 1 (max. 35 Zeichen): Ergänzende Information zum Linktext
Beschreibungszeile 2 (max. 35 Zeichen): Weiterer Mehrwert oder Call-to-Action
Finale URL: Die exakte Seite, auf die der Sitelink verweist
Wichtig: Füllen Sie immer beide Beschreibungszeilen aus. Wenn Google entscheidet, die Beschreibungen anzuzeigen, müssen beide vorhanden sein - sonst werden sie komplett ausgeblendet.
Schritt 4: URL-Optionen konfigurieren (optional)
Unter "URL-Optionen für Sitelinks" können Sie:
Tracking-Vorlage: UTM-Parameter oder andere Tracking-Codes hinzufügen
Suffix der finalen URL: Zusätzliche Parameter, die an die URL angehängt werden
Benutzerdefinierte Parameter: Eigene Parameter für Ihr Tracking-System
Für sauberes Reporting empfiehlt es sich, jeden Sitelink mit eigenen UTM-Parametern zu versehen. So können Sie in Google Analytics 4 exakt nachvollziehen, welcher Sitelink wie viel Traffic und Conversions generiert.
Beispiel für ein UTM-Suffix:
utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign={campaignid}&utm_content=sitelink_preise
Schritt 5: Zeitplanung festlegen (optional)
Unter "Erweiterte Optionen" können Sie festlegen, wann Ihre Sitelinks ausgespielt werden:
Start- und Enddatum: Ideal für saisonale Aktionen oder befristete Angebote
Wochentage und Uhrzeiten: Sinnvoll, wenn bestimmte Sitelinks nur zu Geschäftszeiten relevant sind (z. B. "Jetzt anrufen")
Beispiel: Ein Sitelink "Samstags-Sale" könnte nur freitags und samstags aktiv sein. Ein Sitelink "Live-Chat starten" nur während der Servicezeiten von 9 bis 18 Uhr.
Schritt 6: Weitere Sitelinks hinzufügen
Google empfiehlt, mindestens vier Sitelinks pro Kampagne zu erstellen. Für optimale Ergebnisse sollten Sie sechs bis acht Sitelinks anlegen. So hat Google mehr Optionen zum Testen und kann die leistungsstärksten Kombinationen ausspielen.
Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 5 für jeden weiteren Sitelink. Achten Sie darauf, dass jeder Sitelink auf eine andere URL verweist - doppelte Zielseiten sind nicht erlaubt und werden von Google abgelehnt.
Schritt 7: Speichern und überprüfen
Klicken Sie auf "Speichern". Google prüft Ihre Sitelinks nun auf Richtlinienkonformität. Dieser Prozess dauert in der Regel wenige Stunden, kann aber bis zu einem Werktag in Anspruch nehmen.
Prüfen Sie nach der Freigabe:
Werden die Sitelinks in der Anzeigenvorschau korrekt angezeigt?
Führen alle URLs auf die richtigen Seiten?
Sind die Texte fehlerfrei und innerhalb der Zeichenlimits?
Best Practices für Sitelink-Erweiterungen 2026
Die Einrichtung ist nur der erste Schritt. Damit Ihre Sitelinks maximale Wirkung entfalten, sollten Sie diese Best Practices beachten:
Relevante und unterschiedliche Zielseiten wählen
Jeder Sitelink muss auf eine eigene, relevante Unterseite verweisen. Verwenden Sie keine generischen Seiten wie die Startseite oder die "Über uns"-Seite, wenn es spezifischere Alternativen gibt.
Gute Sitelink-Ziele sind:
Produktkategorien oder Dienstleistungsseiten
Preisseiten oder Angebotsübersichten
Referenzen oder Case Studies
Kontaktseite oder Terminbuchung
FAQ-Seite oder Ressourcen-Hub
Handlungsorientierte Linktexte verwenden
Vermeiden Sie generische Linktexte wie "Mehr erfahren" oder "Hier klicken". Nutzen Sie stattdessen spezifische, handlungsorientierte Formulierungen:
Beschreibungszeilen strategisch nutzen
Die Beschreibungszeilen sind Ihre Chance, den Nutzen des Sitelinks zu erklären. Nutzen Sie sie, um:
Den konkreten Mehrwert der Zielseite zu kommunizieren
Vertrauenssignale zu setzen (Zahlen, Auszeichnungen, Erfahrungswerte)
Einen zusätzlichen Call-to-Action zu platzieren
Beispiel:
Linktext: "Google Ads Audit"
Beschreibung 1: "Kostenloses Konto-Audit in 48h"
Beschreibung 2: "Schwachstellen & Potenziale aufdecken"
Mobile-Optimierung nicht vergessen
Auf Mobilgeräten werden Sitelinks als klickbare Karten angezeigt. Die Beschreibungszeilen erscheinen häufig nicht. Stellen Sie daher sicher, dass der Linktext allein aussagekräftig genug ist.
Testen Sie Ihre Sitelinks auch auf dem Smartphone. Sind die Landingpages mobilfreundlich? Lädt die Seite schnell genug? Ein Sitelink, der auf eine nicht-optimierte Seite führt, verschwendet Budget.
A/B-Tests durchführen
Erstellen Sie mehrere Sitelink-Varianten und lassen Sie Google die besten Kombinationen finden. Testen Sie:
Verschiedene Linktexte für dieselbe Zielseite
Unterschiedliche Beschreibungsformulierungen
Verschiedene Zielseiten für ähnliche Themen
Auswertung: Vergleichen Sie nach zwei bis vier Wochen die Klickraten und Conversion-Raten der einzelnen Sitelinks. Pausieren Sie schwache Performer und erstellen Sie neue Varianten.
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Sitelinks auf verschiedenen Kampagnen-Ebenen richtig einsetzen
Die Wahl der richtigen Ebene (Konto, Kampagne, Anzeigengruppe) ist entscheidend für die Effektivität Ihrer Sitelinks. Hier eine detaillierte Übersicht:
Konto-Ebene: Der Basis-Layer
Sitelinks auf Konto-Ebene gelten für alle Kampagnen, sofern auf Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene keine spezifischeren Sitelinks definiert sind. Sie eignen sich für:
Allgemeine Seiten wie Kontakt, Über uns, Blog
Sitelinks, die für jede Kampagne relevant sind
Konten mit wenigen Kampagnen und einheitlichem Angebot
Kampagnen-Ebene: Die goldene Mitte
Kampagnenspezifische Sitelinks überschreiben die Konto-Sitelinks. Sie sind ideal für:
Produktspezifische Landingpages
Kampagnen mit eigenen Angeboten oder Aktionen
Saisonale Kampagnen mit zeitlich begrenzten Sitelinks
Anzeigengruppen-Ebene: Maximale Granularität
Sitelinks auf Anzeigengruppenebene überschreiben sowohl Konto- als auch Kampagnen-Sitelinks. Nutzen Sie diese Ebene für:
Hochspezifische Suchbegriffe mit eigenen Landingpages
Single Keyword Ad Groups (SKAGs) oder thematisch enge Anzeigengruppen
Produkte mit eigenen Preisseiten oder Vergleichstools
Die Hierarchie lautet: Anzeigengruppe > Kampagne > Konto. Sitelinks auf einer niedrigeren Ebene ersetzen automatisch die der höheren Ebene - sie werden nicht kombiniert.
Häufige Fehler bei Sitelink-Erweiterungen vermeiden
Selbst erfahrene Google-Ads-Manager machen bei Sitelinks regelmäßig vermeidbare Fehler. Hier sind die häufigsten:
Fehler 1: Zu wenige Sitelinks erstellen
Google benötigt mindestens zwei Sitelinks, um sie auszuspielen. Für maximale Ausspielung sollten es aber sechs bis acht sein. Wer nur zwei oder drei Sitelinks anlegt, verschenkt Potenzial.
Fehler 2: Doppelte oder ähnliche URLs
Jeder Sitelink muss auf eine einzigartige URL verweisen. Google lehnt Sitelinks ab, die auf dieselbe Seite führen. Auch sehr ähnliche Seiten (z. B. /kontakt und /kontakt-formular) können Probleme verursachen.
Fehler 3: Beschreibungszeilen weglassen
Viele Werbetreibende füllen nur den Linktext aus und lassen die Beschreibungszeilen leer. Das funktioniert zwar, aber Sie verschenken die Chance auf erweiterte Sitelinks mit deutlich mehr Anzeigenfläche.
Fehler 4: Generische Linktexte verwenden
"Mehr erfahren", "Startseite" oder "Klicken Sie hier" sind verschwendete 25 Zeichen. Der Linktext muss dem Nutzer sofort klarmachen, was ihn auf der Zielseite erwartet.
Fehler 5: Keine Erfolgsmessung
Sitelinks einrichten und dann vergessen - das ist einer der häufigsten Fehler. Überprüfen Sie regelmäßig die Performance Ihrer Sitelinks:
Welche Sitelinks werden am häufigsten geklickt?
Welche Sitelinks generieren Conversions?
Gibt es Sitelinks mit auffallend niedriger CTR?
Im Assets-Bericht von Google Ads sehen Sie die Leistungsdaten jedes einzelnen Sitelinks. Sortieren Sie nach Klickrate und pausieren Sie Sitelinks, die dauerhaft unter dem Durchschnitt liegen.
Fehler 6: Sitelinks nicht an die Suchintention anpassen
Wer in einer Kampagne für "Google Ads Agentur" dieselben Sitelinks nutzt wie für "Google Ads Kosten", verpasst eine Chance. Der Nutzer, der nach Kosten sucht, braucht andere Sitelinks (Preisseite, Kostenrechner) als der Nutzer, der eine Agentur sucht (Referenzen, Leistungen, Team).
Fehler 7: Mobile Landingpages nicht testen
Ein Sitelink, der auf eine Desktop-optimierte Seite führt, sorgt auf Mobilgeräten für Frust. Prüfen Sie jede Sitelink-URL mit dem Google PageSpeed Insights Tool auf mobile Ladezeit und Darstellung.
Sitelinks für verschiedene Kampagnentypen
Je nach Kampagnentyp und Branche sollten Sitelinks unterschiedlich konfiguriert werden. Hier einige praxiserprobte Empfehlungen:
E-Commerce und Online-Shops
Top-Kategorien als Sitelinks (z. B. "Herren Sneaker", "Damen Jacken")
Sale- oder Angebots-Seiten
Versandinformationen oder Rückgaberichtlinien
Bestseller oder Neuheiten
Kundenbewertungen
B2B-Dienstleister
Einzelne Leistungsseiten (z. B. "SEA-Management", "Social Ads")
Referenzen oder Case Studies
Kostenlose Beratung oder Audit-Seite
Branchen-spezifische Lösungsseiten
Blog oder Ressourcen-Bereich
Lokale Unternehmen
Standort und Anfahrt
Öffnungszeiten
Online-Terminbuchung
Bewertungen auf Google
Aktuelle Aktionen
SaaS und Software
Preisseite mit Paketen
Kostenlose Testversion
Demo buchen
Integrationen und Features
Kundenstimmen oder Erfolgsgeschichten
Erweiterte Strategien für Sitelink-Optimierung
Nachdem die Grundlagen stehen, können Sie mit fortgeschrittenen Strategien noch mehr aus Ihren Sitelinks herausholen.
Sitelinks und Responsive Search Ads (RSAs) kombinieren
Responsive Search Ads bieten bereits multiple Kombinationsmöglichkeiten für Anzeigentitel und Beschreibungen. In Kombination mit Sitelinks entsteht eine noch größere Vielfalt. Google testet automatisch verschiedene Kombinationen aus RSA-Elementen und Sitelinks, um die beste Performance zu erzielen.
Tipp: Stimmen Sie die Botschaften Ihrer Sitelinks auf die Anzeigentitel Ihrer RSAs ab. Wenn Ihr RSA "Kostenlose Beratung" als Titel verwendet, sollte nicht gleichzeitig ein Sitelink mit demselben Text erscheinen. Diversifizieren Sie stattdessen.
Saisonale Sitelink-Strategie
Erstellen Sie einen Jahreskalender für Ihre Sitelinks:
Q1: Jahresangebote, Neujahrskampagnen, Frühbucher-Aktionen
Q2: Frühlings-Specials, Oster-Angebote, Sommervorbereitungen
Q3: Sommerschlussverkauf, Back-to-School, Herbstangebote
Q4: Black Friday, Weihnachten, Jahresend-Aktionen
Nutzen Sie die Zeitplanungsfunktion, um saisonale Sitelinks automatisch zu aktivieren und zu deaktivieren.
Sitelinks für Remarketing-Kampagnen
Nutzer, die Ihre Website bereits besucht haben, benötigen andere Sitelinks als Erstbesucher. Für Remarketing-Kampagnen eignen sich:
"Ihren Warenkorb fortsetzen" (E-Commerce)
"Unser aktuelles Angebot" (Dienstleister)
"Was hat sich geändert?" (Software)
"Kundenstimmen lesen" (Vertrauensaufbau)
Performance-Analyse und Iteration
Die regelmäßige Analyse Ihrer Sitelink-Performance ist entscheidend. Achten Sie auf diese Metriken:
CTR pro Sitelink: Welche Sitelinks werden am meisten geklickt?
Conversion-Rate: Welche Sitelinks generieren tatsächlich Anfragen oder Käufe?
Impressionen: Wie oft werden Ihre Sitelinks überhaupt ausgespielt?
Kombinationsberichte: Welche Sitelink-Kombinationen funktionieren am besten?
Erstellen Sie monatlich einen kurzen Sitelink-Report und optimieren Sie kontinuierlich. Ersetzen Sie schwache Sitelinks durch neue Varianten und dokumentieren Sie, welche Änderungen welche Ergebnisse gebracht haben.
Automatische Sitelinks: Kontrolle behalten
Google generiert manchmal automatisch dynamische Sitelinks aus Ihrer Website-Struktur. Diese können hilfreich sein, bieten aber weniger Kontrolle.
Automatische Sitelinks deaktivieren
Falls Sie ausschließlich manuell erstellte Sitelinks ausspielen möchten:
1. Öffnen Sie "Einstellungen" auf Kontoebene
2. Navigieren Sie zu "Automatisch erstellte Assets"
3. Deaktivieren Sie "Dynamische Sitelinks"
Empfehlung: Deaktivieren Sie automatische Sitelinks erst, wenn Sie mindestens sechs bis acht manuelle Sitelinks pro Kampagne erstellt haben. Sonst riskieren Sie, dass Google gar keine Sitelinks anzeigt.
Automatische und manuelle Sitelinks parallel nutzen
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, beides zu kombinieren. Google priorisiert Ihre manuellen Sitelinks, greift aber auf automatische zurück, wenn die manuellen nicht ausreichen oder die Relevanzbewertung niedrig ist.
Sitelinks in Performance-Max-Kampagnen
Performance-Max-Kampagnen (PMax) nutzen Sitelinks anders als klassische Suchkampagnen. In PMax werden Sitelinks als Teil der Asset-Gruppen eingereicht. Google entscheidet automatisch, wann und wo sie eingesetzt werden - nicht nur in der Suche, sondern auch im Display-Netzwerk, auf YouTube und in Gmail.
Beachten Sie bei PMax:
Erstellen Sie Sitelinks für jede Asset-Gruppe separat
Die Beschreibungszeilen sind bei PMax besonders wichtig, da sie in verschiedenen Formaten angezeigt werden können
Testen Sie Sitelinks mit und ohne Beschreibungen
Laut dem Google Ads Help Center sind Sitelinks eines der wichtigsten Assets in Performance-Max-Kampagnen, da sie Google mehr Signale für die Aussteuerung geben (Quelle: Google Ads-Hilfe - Sitelink-Assets).
Sitelink-Erweiterungen und Anzeigenrang
Sitelinks werden nicht bei jeder Ausspielung angezeigt. Google entscheidet anhand mehrerer Faktoren, ob und wie viele Sitelinks Ihre Anzeige bekommt:
Anzeigenrang: Je höher Ihr Anzeigenrang, desto wahrscheinlicher werden Sitelinks angezeigt. Anzeigen auf Position 1 bekommen fast immer Sitelinks, Anzeigen auf Position 3 oder 4 seltener.
Wettbewerb: Bei hohem Wettbewerb kann Google entscheiden, weniger Sitelinks anzuzeigen, um Platz für andere Anzeigen zu schaffen.
Relevanz: Google bewertet, wie relevant Ihre Sitelinks für die jeweilige Suchanfrage sind. Irrelevante Sitelinks werden nicht ausgespielt.
Gerät: Auf Mobilgeräten werden Sitelinks häufiger angezeigt als auf dem Desktop, allerdings oft ohne Beschreibungen.
Das bedeutet: Sitelinks allein reichen nicht. Sie brauchen auch einen wettbewerbsfähigen CPC, relevante Keywords und starke Anzeigentexte, um regelmäßig Sitelinks ausgespielt zu bekommen.
Checkliste: Sitelink-Erweiterungen einrichten
Nutzen Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie alle wichtigen Punkte abgedeckt haben:
[ ] Mindestens 6-8 Sitelinks pro Kampagne erstellt
[ ] Alle Sitelinks verweisen auf unterschiedliche URLs
[ ] Beide Beschreibungszeilen sind ausgefüllt
[ ] Linktexte sind spezifisch und handlungsorientiert
[ ] UTM-Parameter oder Tracking sind konfiguriert
[ ] Zielseiten sind mobilfreundlich und laden schnell
[ ] Zeitplanung ist konfiguriert (falls nötig)
[ ] Sitelinks passen zur Suchintention der Keywords
[ ] Automatische Sitelinks sind bewusst aktiviert oder deaktiviert
[ ] Regelmäßige Performance-Überprüfung ist eingeplant
Fazit: Sitelinks sind Pflicht - die richtige Strategie macht den Unterschied
Sitelink-Erweiterungen gehören in jedes professionell geführte Google-Ads-Konto. Sie kosten nichts in der Einrichtung, erhöhen die Klickrate und geben Ihnen mehr Kontrolle darüber, wie Nutzer mit Ihren Anzeigen interagieren.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht nur darin, Sitelinks einzurichten, sondern sie strategisch zu planen, regelmäßig zu testen und kontinuierlich zu optimieren. Nutzen Sie unterschiedliche Sitelinks für verschiedene Kampagnen, passen Sie die Texte an die Suchintention an und messen Sie die Ergebnisse.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viele Sitelinks sollte ich pro Kampagne erstellen?
Google empfiehlt mindestens vier Sitelinks, zeigt aber bis zu sechs auf dem Desktop und acht auf Mobilgeräten an. Für optimale Ergebnisse sollten Sie sechs bis acht Sitelinks pro Kampagne anlegen. So hat der Algorithmus genug Varianten zum Testen und kann die leistungsstärksten Kombinationen ausspielen.
Kosten Sitelink-Erweiterungen extra?
Nein, die Erstellung von Sitelinks ist kostenlos. Sie zahlen nur, wenn ein Nutzer tatsächlich auf einen Sitelink klickt - zum selben CPC wie für einen regulären Klick auf Ihre Anzeige. Pro Anzeigenimpression werden maximal zwei Klicks berechnet.
Warum werden meine Sitelinks nicht angezeigt?
Es gibt mehrere mögliche Gründe: Ihr Anzeigenrang ist zu niedrig (erhöhen Sie Gebot oder Qualitätsfaktor), Google hat die Sitelinks noch nicht freigegeben (Überprüfung kann bis zu einem Werktag dauern), die Sitelinks verstoßen gegen Richtlinien (z. B. doppelte URLs), oder die Suchanfrage ist nicht relevant genug für Ihre Sitelinks.
Was ist der Unterschied zwischen Sitelink-Assets und Sitelink-Erweiterungen?
Inhaltlich gibt es keinen Unterschied. Google hat 2022 die Bezeichnung von "Sitelink-Erweiterungen" zu "Sitelink-Assets" geändert. Dies war Teil einer umfassenden Umbenennung aller Anzeigenerweiterungen in "Assets". Die Funktionsweise ist identisch geblieben.
Kann ich Sitelinks für bestimmte Geräte optimieren?
Direkt gerätebasierte Sitelinks gibt es in Google Ads nicht. Allerdings können Sie die Gebotsanpassungen für Mobilgeräte nutzen, um die Ausspielung auf bestimmten Geräten zu beeinflussen. Wichtiger ist, dass alle Sitelink-Zielseiten auf allen Geräten einwandfrei funktionieren - insbesondere auf Smartphones, da dort die Mehrheit der Sitelink-Klicks stattfindet.




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