Tipps und Tricks für mehr Zugriffe über Pinterest

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 59 Sekunden

Das Soziale Netzwerk Pinterest ist derzeit in aller Munde. Leider gibt es noch wenig brauchbare Informationen darüber wie man Pinterest optimal für Marketingzwecke verwenden kann.

Deshalb haben wir hier einen Auszug aus einem Artikel von searchenginewatch.com zusammengefasst.

Für den Beitrag wurden Erfahrungen aus dem Schmuckhandel und dem Handeln mit Fitnessprodukten herangezogen. Pinterest wurde dort sofort nach Einladung in das Netzwerk eingesetzt (ein Beitritt ist zur Zeit nur auf Einladungsbasis möglich).

Wichtig zu verstehen ist, dass die angesprochenen Unternehmen Pinterest weder als reinen Marketing noch als reinen Nachrichtenkanal verwenden. Nachdem verschiedene Tests mit und ohne Wasserzeichen, verschiedenen Bildqualitäten und Versuche mit der Repinning-Funktion durchgeführt worden sind kommen die Autoren zu folgenden Ergebnissen:

Es gibt derzeit noch keinen, in jedem Fall funktionierenden, Weg für den Einsatz von Pinterest. Was in der einen Brache funktioniert kann in einer anderen Branche komplett danebengehen. Das liegt natürlich auch daran, dass es noch viel zu wenige historische Daten zur Nutzung des Netzwerkes gibt. Immerhin hat die erwähnte Fitness-Seite zwischen 1. und 20. Februar 73.000 Besucher über Pinterest bekommen. Von diesen waren 95 Prozent „neue Besucher“ also in jedem Fall ein Gewinn für das Unternehmen.

 

Was auf jeden Fall nicht auf Pinterest funktioniert

 

1. Wasserzeichen

Auch wenn es Berater gibt die dies empfehlen. Der Autor des Artikels rät dringend davon ab, da man zwar Traffic von den ursprünglichen Pins erhält aber es kaum Repinns (und dadurch eine virale Verbreitung) der Bilder gibt.

 

2. Preisschilder

Gleich wie bei den Wasserzeichen, werden Bilder von Produkten mit Preisschildern nicht repinnt. Bei Tests wurden auf manchen Bildern die ursprünglich angebrachten Preisschilder wieder entfernt und die Repinn-Rate stieg an.

 

Pinterest Best Practices

 

Melden Sie ein persönliches Konto an – ausser bei wirklich großen Marken

Pinterest ist ein persönliches und soziales Netzwerk. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird eine Marke dort ignoriert, ausser es handelt sich um eine wirklich bekannte Marke wie Red Bull, Cocacola …
Verwenden Sie kein Logo als Profilbild, ausser Sie arbeiten für eine große Marke.

 

Achten Sie auf die Bezeichnungen für Ihre Boards

Ihre Boards sollten zwar einen (leicht) einzigartigen Namen tragen, trotzdem sollten die Namen noch verständlich bleiben. Achten Sie vor allem auf Fachausdrücke. Denn in einem Stream könnte die Fachbegriffe nicht richtig verstanden werden.

 

Die Bounce Rate ist möglicherweise keine relevante Kennzahl

Der Autor empfiehlt die Bounce Rate der Besucher über Pinterest nicht zu ernst zu nehmen. Seine Einstellung dazu: besser die Besucher kommen und verlassen meine Seite wieder, als dass sie überhaupt nicht kommen. Er gibt aber auch an den gesamten Sales Funnel (Verkaufstrichter) vom ersten Kontakt bis zum Abschluss zu messen. Und manchmal geschieht es, dass zwischen Erstkontakt und Abschluss eine Zeitspanne von einem Monat vergeht. Als Regel gilt: Conversions passieren nicht immer gleich am ersten Tag.

 

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Pinterest?

Verwenden Sie oder Ihre Kunden Pinterest? Lassen Sie uns wissen welche Erfahrung Sie damit gemacht haben.

2019-04-25T12:12:46+02:00 By |Categories: Social Media|Tags: |

2 Comments

  1. Asokan von linkbird 09/04/2013 at 08:42 - Reply

    Danke für die problemorientierte Zusammenfassung des Artikels. Pinterest erscheint mir immer noch ein unentdecktes Land für Marketing-Praktiken. Da ein Großteil der Nutzer Frauen sind, hat man mit – im wahrsten Sinne des Wortes – augenfälligen Produkten aus dem Bereich Mode, Schmuck und Ernährung die besten Voraussetzungen für sich zu werben. So verwundert es auch nicht, dass in einer jüngeren Studie des Content Marketing Institutes davon berichtet wurde, dass Software-Firmen einen Bogen um die Pinwand-Plattform schlagen, da ihre Produkte einfach nicht „schön genug“ sind, um in einer derart reizüberflutenden Bilderlandschaft voller Stars, Animationen, Klamotten und Lebensmitteln aufzufallen. Selbst die besten Infografiken werden doch leider ignoriert…

    • Nicolas Fabjan 23/04/2013 at 06:00 - Reply

      Hallo Asokan von linkbird,
      vielleicht finden die von Ihnen angesprochenen Software-Unternehmen auf Pinterest auch nicht die optimale Zielgruppe. Dies gilt bestimmt auch für Infografiken. Ich muss gestehen, auch ich verwende Pinterest nicht wegen der Infografiken 🙂

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