Pagespeed vs Absprungrate

In diesem Beitrag geht es um Pagespeed vs Absprungrate. Beide Begriffe sind wichtig in der Umsetzung, wenn man eine erfolgreiche Webseite haben will. Sie fragen sich bestimmt, welchen Einfluss denn die Ladezeit Ihrer Webseite auf Ihre Conversions hat und wie Sie sich diesem Thema widmen sollen. Was können Sie dafür tun, dass kein potenzieller Kunde von Ihrer Webseite gleich wieder weggeht?

  1. Welchen Einfluss hat die Pagespeed einer Webseite auf die Absprungrate?
  2. Der sogenannte Absprung
  3. Die Google-Analyse
  4. Was bedeutet das für eine langsame Webseite?
  5. Wie können Sie das ändern?
  6. Fazit
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1         Welchen Einfluss hat die Pagespeed einer Webseite auf die Absprungrate?

Wenn Sie eine eigene Webseite haben, dann verfolgen Sie damit vermutlich ein bestimmtes Ziel. Sie wollen nämlich eine Conversion erzielen. Was ist eine Conversion? Auf einer Webseite sollte der Kunde länger auf bestimmten Seiten verweilen, etwas Bestimmtes anklicken, Sie anrufen, ein Kontaktformular ausfüllen oder bestenfalls bei Ihnen einkaufen. All dies sind Beispiele für Conversions. Beträgt die Ladezeit Ihrer Webseite also zu lange, könnte dies Ihre Kunden davon abhalten, bei Ihnen etwas zu kaufen. Eine zu langsame Webseite wird nämlich relativ schnell wieder verlassen.

2         Der sogenannte Absprung.

Etwas, das Ihnen auf gar keinen Fall passieren sollte, ist, dass jemand auf Ihre Webseite kommt und gar nichts anklickt (keinen Menüpunkt, keine Links in der Webseite) und die Seite einfach wieder verlässt. Solche Fälle bezeichnen wir als „Absprung“. Der schlimmste Fall eines Absprungs ist, wenn der Besucher nach Ihrem Produkt googelt, dann über die Suchergebnisseite auf Ihre Webseite kommt und sofort wieder zurückgeht zur Suchergebnisseite und am Ende zur Webseite Ihres Mitbewerbers geht. Sie müssen unbedingt vermeiden, dass jemand von Ihrer Webseite abspringen will! Denn, wenn jemand abspringt, kann er bei Ihnen nichts kaufen.

3         Die Google-Analyse

Google hat eine große Analyse gestartet, in der ca. 11 Millionen Webseiten in mehr als 150 Ländern untersucht haben. Das Ziel der Analyse war es, herauszufinden, inwiefern die Webseiten-Ladegeschwindigkeit mit der Absprungrate zusammenhängt. Bei dieser Analyse war das Endresultat erschreckend. Eine Untersuchung von 11 Millionen Webseiten ist kein kleiner Ausschnitt. Dies sind Daten, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie tatsächlich relevant für das gesamte Internet sind. Die Untersuchung hat gezeigt, dass bei Webseiten, die auf einem Smartphone geladen werden, eine Ladezeit von 3 Sekunden anstelle von einer Sekunde, die Absprungrate um 30 Prozent erhöht! Dieser relativ kleine Unterschied sorgt bereits dafür, dass Webseitenbetreiber mehrere Kunden verlieren.

4         Was bedeutet das für eine langsame Webseite?

Mit jeder einzelnen Sekunde, die Ihre Webseite länger zum Laden benötigt, steigt Ihre Absprungrate weiter an. Laut der Untersuchung von Google, kann das bis zu einer Erhöhung von bis zu 123 Prozent gegenüber einer Webseite, die nur eine Sekunde lang lädt, führen. Dabei würde Ihre Webseite 10 Sekunden zum Laden benötigen. Besonders wichtig ist dieses Thema auch, wenn Sie Werbung auf Social Media machen. Beispielsweise kann es bei Facebook vorkommen, dass bei einem Klick auf eine Werbeanzeige bis zu 8 Sekunden lang dauert, bis die Webseite geladen ist. Die Facebook-Plattform ist in dieser Hinsicht nicht besonders schnell. Da kann es leicht passieren, dass viele Menschen auf Ihrer Webseite nicht konvertieren. Ganz einfach nur deswegen, weil es so lange dauert, die Webseite zu laden.

5         Wie können Sie das ändern?

Kurzfristig:

In einem solchen Fall ist es manchmal sinnvoll zu überprüfen, ob es andere Werbeformen gibt. Kann ich das irgendwie mit Google Ads substituieren? Dort ist die Wartezeit zwischen dem Klick und der Weiterleitung zu Ihrer Webseite deutlich kürzer. Als Alternative könnten Sie auch auf Facebook mit sogenannten „Instant Experiences“ arbeiten. Das sind „kleine Webseiten“, welche direkt auf Facebook geladen werden und daher sehr schnell für den Benutzer verfügbar sind.

Nachhaltig:

Das Allerwichtigste jedoch ist, dass Ihre Webseite schnell lädt. Wenn Sie Schwierigkeiten mit der Ladezeit haben, dann sollten Sie sie von Ihrem Webdesigner optimieren lassen. Falls dies keine Verbesserung bringt, dann sollten Sie die gesamte Webseite neu programmieren lassen. In vielen Fällen ist das nicht so kostspielig, wie man es vermuten würde. Das kommt daher, weil die meisten Dinge aus Ihrer bereits bestehenden Webseite übernommen werden können

6         Fazit

Wenn Ihre Webseite zu lange lädt, dann sollten Sie unbedingt versuchen, die Ladegeschwindigkeit zu verbessern. Das ist wichtig, wenn Sie keine Kunden verlieren möchten. Eine erfolgreiche Webseite, die es schafft, dass die Kunden nicht gehen, ist bereits ein erster Schritt in die Richtung einer Conversion. Daher sollten Sie das Thema Pagespeed niemals vergessen!

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Über Nicolas Fabjan
Nicolas Fabjan ist Geschäftsführer von Nordsteg OnlineMarketing und hilft Ihnen gezielt neue Kunden zu finden. Langjährige Verkaufserfahrung und die Ausbildung zum Inbound Marketing Fachmann sind die perfekte Kombination um Ihre Umsätze zu steigern und die Verkaufsprozesse in Ihrem Unternehmen zu optimieren. Nicolas Fabjan auf LinkedIn